Was ist
PAK & PCB?
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Was genau ist
PAK & PCB?
PAK – Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (auch Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, beide Schreibweisen sind gebräuchlich) bezeichnen eine große Gruppe chemischer Verbindungen. Sie treten nicht einzeln, sondern als Gemisch aus hunderten verschiedener Stoffe auf, deren Zusammensetzung je nach Entstehungsquelle variiert.
PAK entstehen überwiegend bei der unvollständigen Verbrennung organischer Materialien wie Holz, Kohle, Öl oder Diesel. In diesem Fall spricht man von pyrogenen PAK. Eine weitere Quelle sind sogenannte petrogene PAK, die natürlich in fossilen Brennstoffen wie Erdöl oder Kohle vorkommen. Entsprechend können auch viele daraus hergestellte Produkte – etwa Teer, Bitumen oder bestimmte Kunststoffe – PAK enthalten.
Diese Verbindungen gelten als gesundheitlich hochbedenklich: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe sind krebserregend, können das Erbgut schädigen und wirken fortpflanzungsgefährdend. Da sie vom menschlichen Körper nur schwer abgebaut werden, reichern sie sich im Organismus an und können langfristige Schäden verursachen.
PCB – Polychlorierte Biphenyle sind ebenfalls gefährliche chemische Verbindungen, allerdings handelt es sich hierbei um synthetisch hergestellte Stoffgemische. PCB können zusätzlich mit Dioxinen und Furanen verunreinigt sein – Substanzen, die ebenfalls stark toxisch wirken.
Auch PCB gelten als reproduktionstoxisch und werden als möglicherweise krebserregend eingestuft. Aufgrund ihrer Langlebigkeit und Umweltbeständigkeit zählen sie – ebenso wie PAK – zu den bedeutendsten Schadstoffen in älteren Gebäuden und technischen Anlagen.
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) kommen häufiger vor, als viele vermuten. Sie finden sich nicht nur in Alltagsgegenständen wie Haushaltsgeräten, Gummiprodukten oder sogar Kinderspielzeug, sondern entstehen auch beim Grillen oder anderen Verbrennungsprozessen.
Im Bauwesen wurden PAK-haltige Materialien jahrzehntelang intensiv eingesetzt. Besonders unter Parkettböden sind sie weit verbreitet, da bis in die 1970er-Jahre hinein häufig Teerklebstoffe zum Verkleben verwendet wurden. Dabei kamen sowohl heiß als auch kalt aufgetragene Parkettkleber auf Basis von Steinkohleteerpech oder Bitumen zum Einsatz. Erst später wurden diese schrittweise durch Kunstharz- und Polymerklebstoffe ersetzt. In einigen Gewerbe- und Industriebauten werden auch heute noch Heißklebeverfahren mit Bitumenklebern verwendet.
- Typische PAK-haltige Baustoffe sind unter anderem:
- Teer- und pechhaltige Klebstoffe (z. B. unter Parkett oder Holzböden)
- Asphaltbodenbeläge (Gussasphalt, Asphaltplatten)
- Bitumierte Dichtungsbahnen und Spanplatten
- Bitumenkork- und Teerkorkplatten (verklebte Korkgranulate)
- Bitumenhaltige Lösungen, Emulsionen und Vergussmassen
- Steinkohleteeröle, die früher als Holzschutzmittel verwendet wurden
In Deutschland hat die Industrie bereits vor vielen Jahren freiwillig auf Teerprodukte verzichtet und stattdessen auf Bitumenprodukte mit deutlich geringerem PAK-Gehalt oder kunstharzbasierte Klebstoffe umgestellt. Dennoch werden PAK-haltige Klebstoffe im Ausland weiterhin hergestellt und können gelegentlich auch heute noch in Baustoffen auftauchen. Eine zeitliche Abgrenzung ist daher nicht absolut zuverlässig – allerdings kann man davon ausgehen, dass nach 1990 kaum noch teerhaltige und somit stark PAK-belastete Materialien verbaut wurden.
Auch PCB (Polychlorierte Biphenyle) fanden ab den 1950er-Jahren im Bau Verwendung – etwa in Fugendichtmassen, Anstrichen und Klebern. Besonders in den 1960er- und 1970er-Jahren waren PCB-haltige Baustoffe weit verbreitet. Erst 1989 wurde die Nutzung von PCB in Deutschland vollständig verboten, da sie als giftig, umweltschädlich und potenziell krebserregend gelten.
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