Was ist Asbest?
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Was genau ist
Asbest?
Asbest ist ein Sammelbegriff für verschiedene natürlich vorkommende, faserförmige Silikatminerale. Diese feinen Fasern sind so klein, dass sie mit bloßem Auge oder selbst unter einem gewöhnlichen Lichtmikroskop kaum zu erkennen sind – häufig betragen sie nur wenige Mikrometer im Durchmesser.
Über viele Jahrzehnte galt Asbest als wahres Allround-Talent unter den Baustoffen. Seine außergewöhnlichen Eigenschaften – hohe Temperaturbeständigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber Chemikalien, Zugfestigkeit und Langlebigkeit – machten ihn zu einem beliebten Werkstoff in der Industrie und im Bauwesen. Ob in Dachplatten, Fassadenverkleidungen, Bremsbelägen oder Isoliermaterialien: Asbest fand nahezu überall Verwendung. Kein Wunder, dass man ihn einst als „Wundermaterial“ bezeichnete.
Doch der Schein trügt – die winzigen Fasern bergen ein enormes Gesundheitsrisiko. Werden sie eingeatmet, können sie sich tief in der Lunge festsetzen und dort schwere Krankheiten wie Asbestose, Lungenkrebs oder Mesotheliom verursachen. Besonders tückisch ist, dass die Symptome oft erst Jahrzehnte nach dem Kontakt auftreten. Daher zählt Asbest heute zu den gefährlichsten Arbeitsstoffen überhaupt.
Aus diesem Grund wurde die Herstellung und Verwendung von Asbest in Deutschland bereits 1993 vollständig untersagt; in der gesamten Europäischen Union gilt das Verbot seit 2005. Dennoch ist der Stoff in vielen älteren Gebäuden noch immer vorhanden. Eine fachgerechte Erkennung, Sanierung und Entsorgung ist daher unverzichtbar, um die Gesundheit von Bewohnern und Arbeitern nachhaltig zu schützen.
Wer also Bau- oder Renovierungsarbeiten an älteren Gebäuden plant, sollte keinesfalls eigenständig Materialien entfernen, die Asbest enthalten könnten. Nur speziell geschulte und zertifizierte Fachbetriebe dürfen solche Arbeiten durchführen – sicher, gesetzeskonform und unter strengsten Schutzmaßnahmen.
Asbest ist noch überall zu finden
Auch heute steckt Asbest noch in unzähligen Gebäuden. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin befinden sich in Deutschland immer noch mehr als 35 Millionen Tonnen asbesthaltiger Baustoffe in Gebrauch. Besonders bei Umbau-, Renovierungs- oder Abrissarbeiten kann aus diesen alten Materialien gesundheitsgefährdender Asbeststaub freigesetzt werden. Deshalb sollten Eigentümer und Bauunternehmen vor Beginn jeder Maßnahme prüfen, ob im Gebäude Asbest verbaut wurde.
Eine wertvolle Orientierung bietet dabei die Leitlinie zur Asbesterkundung, die als Grundlage für Arbeiten an älteren Gebäuden dient.
Gefährlich wird Asbest immer dann, wenn seine feinen Fasern in die Atemluft gelangen und eingeatmet werden. Man unterscheidet zwischen schwach gebundenem Asbest – etwa in Asbestpappe oder Spritzasbest – und fest gebundenem Asbest, wie er in Bodenplatten, Faserzement oder Dachplatten vorkommt. Während schwach gebundene Produkte ständig Fasern freisetzen können, sind fest gebundene Materialien zunächst ungefährlich, solange sie nicht beschädigt oder bearbeitet werden. Erst durch Schneiden, Brechen, Bohren oder Schleifen – etwa bei Sanierungen – gelangen gefährliche Asbestfasern in die Luft.
Besonders bei Häusern, die vor 1994 gebaut oder umgebaut wurden, besteht ein hohes Risiko, dass Asbest verwendet wurde. Für Laien ist es jedoch nahezu unmöglich zu erkennen, ob ein Baustoff Asbest enthält. Viele alte Bodenbeläge, Fensterbänke, Dichtungen, Dämmstoffe oder Kleber sehen harmlos aus, bergen aber potenziell große Gefahren.
Selbst Fachleute können anhand einer bloßen Sichtprüfung keine absolute Sicherheit geben. Durch ihre Erfahrung lassen sich jedoch verdächtige Materialien und Stellen gezielt eingrenzen. Gewissheit bringt erst eine Laboranalyse einer Materialprobe, die bei Asbestverdacht entnommen und untersucht wird – der einzige Weg, um sicher festzustellen, ob Asbest vorhanden ist.
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Asbestentfernung
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Asbestentsorgung
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